Wann eine Haushaltsauflösung ansteht
Meist ist es einer von drei Anlässen: ein Todesfall in der Familie, der Umzug ins Pflegeheim oder der Verkauf eines Hauses, das lange bewohnt war. In allen drei Fällen geht es um mehr als Sperrmüll. Es geht um Dokumente, die gefunden werden müssen, um Erinnerungsstücke, die bleiben sollen, und um eine Frist: die Wohnung muss zum Monatsende leer sein, der Käufer will übernehmen.
Was der Betrieb übernimmt
- Durchsicht mit Ihnen: Vor der Räumung gehen Sie gemeinsam durch, was bleibt. Dokumente, Fotos, Schmuck und persönliche Dinge werden beiseitegelegt, auch wenn sie in Schubladen oder Kisten stecken.
- Bewertung: Antiquitäten, gut erhaltene Möbel, Sammlungen und Geräte werden bewertet und vom Preis abgezogen.
- Räumung und Sortierung: Alles Übrige wird ausgeräumt und sortenrein getrennt: Sperrmüll, Elektroaltgeräte, Papier, Textilien, Schadstoffe wie Farben oder Medikamente.
- Demontage: Einbauküche, Lampen, Gardinenstangen, Regale, auf Wunsch auch Teppichböden und Tapeten, wenn der Vermieter das verlangt.
- Besenreine Übergabe: Am Ende sind die Räume leer und gefegt. Auf Wunsch mit Übergabeprotokoll für Vermieter oder Käufer.
Was es kostet
| Objekt | Richtwert |
|---|---|
| 2-Zimmer-Wohnung, ca. 50 m² | 1.000 – 2.200 € |
| 3-Zimmer-Wohnung, ca. 75 m² | 1.500 – 3.200 € |
| Einfamilienhaus mit Keller und Dachboden | 2.500 – 6.000 € |
Richtwerte inkl. MwSt., Entsorgung und Anfahrt in Lübeck und Umland. Teurer wird es bei sehr vollen Räumen, Obergeschossen ohne Aufzug und Sondermüll; günstiger durch Wertanrechnung. Den Festpreis gibt es nach der Besichtigung, schriftlich.
Was Sie vorbereiten sollten
Nichts, außer der Entscheidung, was bleibt. Hilfreich ist eine Liste: Was wird gesucht (Sparbücher, Verträge, Schlüssel)? Was darf auf keinen Fall weg? Wer bekommt was aus der Familie? Alles andere ist Sache des Betriebs.